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Ursprung

Herkunft und Geschichte des Nova Scotia Duck Tolling Retrievers.

Der genaue Ursprung dieser Rasse konnte bis heute nicht mit Sicherheit rekonstruiert werden. Eine Theorie beschreibt, dass der Nova Scotia Duck Tolling Retriever in Kanada gezüchtet wurde, um eine Fuchsart zu imitieren, die durch Spiel am Ufer die Enten heranlockt. Die Jäger wollten sich diese Jagdart zunutze machen und züchteten einen Hund mit hohem Spieltrieb, dem Aussehen dieser Füchse sowie den Anlagen zum Apportieren. Außerdem musste er robust genug für die Arbeit im kalten Wasser sein.

Andere Theorien gehen davon aus, dass sich der Toller parallel zum Niederländischen Kooikerhondje entwickelt hat. Die ersten Toller wurden ca. um 1900 herum unter dem Namen Little River Duck Dog bekannt. Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ist seit 1945 als eigenständige Rasse anerkannt und wird seit 1996 auch in Deutschland gezüchtet.

Andere Theorien besagen, dass der Nova Scotia Duck Tolling Retriever in Kanada entstand, genauer in der Provinz Nova Scotia. Dort wurde er als spezialisierter Lock- und Apportierhund für die Entenjagd eingesetzt.

Seine Aufgabe unterschied ihn deutlich von anderen Retrievern: Er arbeitete nicht nur nach dem Schuss, sondern bereits davor – als aktiver Reizauslöser. Die Zucht legte Wert auf Wendigkeit, Ausdauer und ein lebhaftes, ausdrucksstarkes Auftreten. Gleichzeitig sollte er kontrollierbar und kooperationsbereit bleiben. Diese gezielte Kombination aus Dynamik und Führbarkeit prägt die Rasse bis heute. Im Vergleich zu größeren Retrievern blieb der Toller näher an seinem ursprünglichen Arbeitstyp.

Viele Linien zeigen weiterhin ein deutliches Energielevel und hohe Sensibilität für Umweltreize.